Weltweit über 15'000 mal Koha

Koha - Zum Beispiel in Neuseeland am "Geburtsort" von Koha...
Horowhenua LibraryTrust Neuseeland
...in Frankreich...
Université de Limoges
...in den USA...
Washington University in St.Louis
...oder in Taiwan
Logos Evangelical Seminary Taiwan

Koha auf www.librarytechnology.org

Das wohl umfassendste Verzeichnis von Bibliothekssoftware und deren Installationen ist auf der Website www.librarytechnology.org zu finden.

Bei einer Suche nach dem Stichwort "Koha" wurden im Sommer 2012 über 1'600 Bibliotheken gelistet, die dieses freie und quelloffene Bibliothekssystem einsetzen. Unterdessen - Stand Sommer 2016 - sind es über 4'300 gemeldete Bibliotheken. Im Lauf von zwei Jahren sind also 2'700 weitere Bibliotheken in die Liste aufgenommen worden!

Unter dem folgenden Link finden Sie eine Karte mit allen in der Liste verzeichneten Koha-Bibliotheken:
https://librarytechnology.org/libraries/map.pl?ILS=Koha

In der Liste sind nur Bibliotheken enthalten, die sich aktiv eingetragen haben. Da Koha frei heruntergeladen und installiert werden kann, dürfte die installierte Basis weitaus grösser sein.

In einem Mail an die Entwickler-Liste von Koha schätzt der Betreiber von www.librarytechnology.org, Marshall Breeding, im August 2016 die gesamte weltweit installierte Basis auf über 15'000 Koha-Instanzen und ergänzt dass er in seinen Vorträgen oft betone, dass Koha die weltweit wohl am meisten installierte Bibliothekssoftware sei.

Die Liste enthält Bibliotheken auf allen Kontinenten - von der kleinsten Dorf- oder Schulbibliothek bis zu grossen Universitäten oder öffentlichen Bibliotheken und Konsortien. In Argentinien wird Koha für über 1'000 öffentliche Bibliotheken mit gemeinsamen Katalog eingesetzt. In der Türkei wird für über 1'100 öffentliche Bibliotheken Koha auf einem zentralen Server eingesetzt (Vortrag an der KohaCon 2016).

Die Liste enthält Angaben zu den jeweils vorgängigen Installationen. Diese zeigen, dass es kaum Bibliotheken gibt, die von Koha zu einem anderen Nachfolgesystem wechseln.

Die Nacional Library de Venezuela, die 2012 auf Koha wechselte, verwaltet einen Bestand von 7'131'660 Medien. Unter den gelisteten Bibliotheken ist zum Beispiel auch die Dehli Public Library zu finden mit 57 Zweigstellen, 1'416'609 Medien und jährlich 1'177'015 Transaktionen.

Die Bibliothek der Near East University in Nikosia, Zypern, meldet 1'500'000 Medien, der Plano Alto Independent School District in Texas umfasst 71 Schulen, verfügt über 1'300'000 Medien mit jährlich 1'000'000 Ausleihen.

In Deutschland werden die meisten bekannten Koha-Installationen vom Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg BSZ betreut, darunter die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach, Staatliche Seminare für Didaktik und Lehrerbildung wie auch die private Macromedia Hochschule mit fünf Standorten.

In Frankreich gibt es weit über hundert Bibliotheken mit Koha-Installationen, darunter ca. 50 öffentliche Bibliotheken und über 60 akademische Bibliotheken.

Auf dem Wiki der Internatioalen Koha-Community sind ebenfalls viele (gemeldete) Koha-Installationen zu finden. Die Liste für Europa kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://wiki.koha-community.org/wiki/KohaUsers/Europe

Auf www.librarytechnology.org; kann man auch nach den Systemen suchen, die von der aktuell installierten Software abgelöst worden sind. Die Ergebnisse zeigen, dass nur ganz wenige Bibliotheken von Koha weg zu anderen Systemen wechseln.

Statistische Daten aus Koha-Installationen

Betreiber von Koha-Bibliotheken können in den Systemeinstellungen das Teilen von statistischen Daten mit der Koha-Community anonym oder unter Nennung ihres Namens erlauben. Diese Daten werden gesammelt und auf der Website http://hea.koha-community.org  aufbereitet.

Die Liste der teilnehmenden Bibliotheken, die ihren Namen veröffentlichen, ist unter diesem Link zu finden: http://hea.koha-community.org/libraries