Dieses Video von Magdalena Saal und María del Pilar Vega entstand während der internationalen Koha-Konferenz 2014 in Córdoba, Argentinien.
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Unabhängig dank Open Source

Das integrierte Bibliothekssystem Koha wird seit 1999 konsequent als OpenSource-Projekt entwickelt, für das die internationale Koha Library Software Community verantwortlich ist. Als freies, alle Aspekte auch von grossen Bibliotheken und Konsortien umfassendes System profitiert es von der Flexibilität und Innovationskraft der OpenSource-Welt.

Technologisch hohes Niveau

Projekte freier Software bewegen sich technologisch auf hohem Niveau, falls sie von einer aktiven Entwicklergemeinschaft getragen sind und eine grosse installierte Basis haben. Enormes technisches Know-How wird aufgebaut und weitergegeben.

Koha macht hier keine Ausnahme: Die auf die Bewertung von OpenSource-Software spezialisierte Website www.openhub.net schätzt die seit 1999 geleistete Arbeit auf über 180 Arbeitsjahre und attestiert Koha eine gut etablierte, ausgereifte Codebasis mit über die Jahre stabliler Entwicklung. Koha steht unter der General Public License (GPL) Version 3 (oder höher).

Unter den 90 aktiven Entwicklern rund um den Erdball gibt es viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Sie wissen, welche Funktionen sie benötigen, und sie können diese dank dem offenen Quellcode rasch implementieren - wobei alle von allen profitieren.

Die Entwicklung unterliegt einer bewährten, offenen Qualitätssicherung. Für diese Qualitätssicherung werden von der Koha Community verantwortliche Personen in Funktionen wie z.B. Qualitäts-Manager und Release-Manager gewählt.

Falls trotz aller Kontrollen - was es in jeder Software gibt - ein Fehler entdeckt wird, steht in der Regel innert kürzester Zeit, manchmal sogar innert Stunden, ein sogenannter Patch bereit.

Herstellerunabhängigkeit

Die Offenlegung des Quellcodes bedeutet, dass keine exklusive Herstellerbindung ("vendor lock-in") entsteht. Installation, Betrieb und Support sind unabhängig von einem Systemanbieter und können entweder selbst oder durch einen Support-Dienstleister vorgenommen werden. Dies bedeutet eine hohe Unabhängigkeit und Freiheit der Bibliotheken, die Koha einsetzen.

Diese Unabhängigkeit drückt sich - wie bei jedem OpenSource Projekt - in der Verwendung von und der Orientierung an offenen Standards aus. Freier Datenaustausch als Empfänger wie auch als Server ist eine Selbstverständlichkeit.

Der Opac und die Dienstoberfläche stehen in vielen Sprachen zur Verfügung - seit der Version 3.2 vollständig in Deutsch und seit August 2012 zusätzlich in Deutsch mit Schweizer Rechtschreibung.