Open Source Bibliothekssystem Koha

Koha-Opac für alle Bildschirmformate. (Bild www.koha-community.org)
Koha-Dienstoberfläche.

Koha ist ein quelloffenes und freies Bibliotheksmanagement-System. Mit seinem mächtigen Funktionsumfang wird es weltweit in kleinen, mittleren und grossen Bibliotheken und Bibliothekskonsortien eingesetzt.

Koha entstand als Selbsthilfe von Bibliotheken, die einen umfassenden Einfluss auf die Entwicklung "ihres" Bibliothessystems haben wollen. Professionell entwickelt und gepflegt wird Koha von der internationalen Koha Community.

Wenn Sie sich für Koha interessieren, finden Sie auf der Website der Koha Community ( koha-community.org ) eine Fülle von Informationen.

Koha Version 17.11 veröffentlicht

Am 28. November 2017 wurde die Version 17.11.00 des Bibliotheksystems Koha veröffentlicht. Die Versionsbezeichnung setzt sich aus dem Jahr und Monat der Veröffentlichung zusammen. Die nächste Hauptersion ist auf Mai 2018 geplant.

Die neue Version bringt sechs Erweiterungen und viele Verbesserungen.

Koha Support Schweiz war mit 67 Code-Beiträgen und 62 Tests ("Sign-offs") an dieser Version beteiligt. Koha Support Schweiz hat zudem an der deutschen Übersetzung mitgewirkt und ist für die deutschprachige Version in schweizerischer Rechtschreibung zuständig.

Die Ankündigung mit den Release-Notes ist zu finden unter:
https://koha-community.org/koha-17-11-released/ 

Das Manual zur aktuellen Version ist noch in Arbeit. Deshalb verweisen wir auf die folgende Version:
https://koha-community.org/manual/17.05/html/

Weltweit über 15'000 Koha-Installationen

In einem Mail an die Entwickler-Liste der Koha-Community schätzt der Betreiber von www.librarytechnology.org, Marshall Breeding, im August 2016 die gesamte weltweit installierte Basis auf über 15'000 Koha-Instanzen.
Siehe: "Koha weltweit"

Weltweit 97 Goethe-Institute setzen auf Koha

Weltweit 97 Goethe-Institute wechseln bis 2018 vom gegenwärtig eingesetzten Lokalsystem Allegro-C zu Koha, wie das Bibliotheksservice-Zentrum Baden Württemberg mitteilt.

Das BSZ übernimmt das Customizing, den Support und das Hosting von Koha. Das Goethe-Institut (www.goethe.de) ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Es unterhält 158 Kulturinstitute in 93 Ländern. 97 dieser Institute verfügen über eine öffentlich zugängliche Bibliothek.

Mitteilung des BSZ

Koha in wissenschaftlichen Bibliotheken

Wie einem Erfahrungsbericht in der Zeitschrift "Informationspraxis" (Bd. 3, Nr. 1 (2017)) zu entnehmen ist, setzt die Forschungseinrichtung IST Austria erfolgreich das freie Bibliothekssystem Koha ein: "Die grosse Flexibilität des Systems erlaubt massgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Institutionen. Trotz Herausforderungen kann die Bibliothek auf eine erfolgreiche Implementierung zurückblicken."

Márton Villányi: Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken –Werkstattbericht der IST Austria Library

Thüringer Landesbibliothek setzt auf Koha

Die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) bietet das Open Source Bibliothekssystem Koha als Serviceangebot an. Dieses richtet sich an Thüringer Bibliotheken, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen wie zum Beispiel das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Gotha, das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Rudolstadt oder die Gedenkstätte Buchenwald.

Weitere Informationen

Öffentliche Bibliothek Oslo neu mit Koha

Die Oslo Public Library (Deichmanske Bibliotek) mit einer Haupt- und 17 Zweigstellen wechselte als grösste öffentliche Bibliothek Norwegens zu Koha. Das neue System ist seit dem 12. Oktober 2016 online. Das Projekt wurde durch die Stadt Oslo finanziert 

Weitere Informationen

Wieso Koha Support Schweiz?

Koha Support Schweiz wurde 2011 gegründet, weil es bisher in der Schweiz noch keinen (deutschsprachigen) Support für das mächtige Bibliothekssystem Koha gab.

Was macht Koha Support Schweiz?

Koha Support Schweiz hat zum Ziel, Bibliotheken in der Schweiz beim Einsatz von Koha zu unterstützen. Von Koha Support Schweiz fliessen zudem Beiträge in die Entwicklung von Koha ein. Wir arbeiten an der deutschen Übersetzung mit, haben die Sprachversion Deutsch mit Schweizer Rechtschreibung eingeführt und verschiedene, die schweizerischen Verhältnisse betreffenden Anpassungen und Erweiterungen in Koha eingebracht.