Open Source Bibliothekssystem Koha

Koha-Opac für alle Bildschirmformate. (Bild www.koha-community.org)
Koha-Dienstoberfläche.

Koha ist ein quelloffenes und freies Bibliotheksmanagement-System. Mit seinem mächtigen Funktionsumfang wird es weltweit in kleinen, mittleren und grossen Bibliotheken und Bibliothekskonsortien eingesetzt.

Koha entstand als Selbsthilfe von Bibliotheken, die einen umfassenden Einfluss auf die Entwicklung "ihres" Bibliothessystems haben wollen. Professionell entwickelt und gepflegt wird Koha von der internationalen Koha Community.

Wenn Sie sich für Koha interessieren, finden Sie auf der Website der Koha Community ( koha-community.org ) eine Fülle von Informationen.

Koha Version 16.11 veröffentlicht

Am 23. Novmeber 2016 wurde die Version 16.11.0 des Bibliotheksystems Koha veröffentlicht. Die Versionsbezeichnung setzt sich aus dem Jahr und Monat der Veröffentlichung zusammen. Die nächste Version ist auf Mai 2017geplant.

Die neue Version beinhaltet wiederum 240 Erweiterungen und Verbesserungen, unter anderem E-Mail-Bestellungen in der Erwerbung, erweiterte EDIFACT-Funktionalität, Schnellaufnahme von Benutzern, Mehrfach-Vormerkungen, Bestellung von Artikel-Kopien oder die "aufsuchende Bibliotheksarbeit" z.B. für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst die Bibliothek aufsuchen können.

Koha Support Schweiz war mit 58 Code-Beiträgen und 146 Tests ("Sign-offs") an dieser Version beteiligt. Koha Support Schweiz hat zudem an der deutschen Übersetzung mitgewirkt und ist für die deutschprachige Version in schweizerischer Rechtschreibung zuständig.

Die Ankündigung mit den Release-Notes ist zu finden unter:
https://koha-community.org/koha-16-11-released/

Das Manual zur jeweils aktuellen Version ist zu finden unter
http://manual.koha-community.org/latest/en/

Öffentliche Bibliothek Oslo neu mit Koha

Die Oslo Public Library (Deichmanske Bibliotek) mit einer Haupt- und 17 Zweigstellen wechselte als grösste öffentliche Bibliothek Norwegens zu Koha. Das neue System ist seit dem 12. Oktober 2016 online. Das Projekt wurde durch die Stadt Oslo finanziert 

Weitere Informationen

Goethe-Institut: 97 Bibliotheken erhalten Koha

Koha wird an den 97 Bibliotheken des Goethe-Instituts bis 2018 das gegenwärtig eingesetzte Lokalsystem Allegro-C ersetzen. Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) in Konstanz wird das Customizing, den Support und das Hosting der Open-Source-Software übernehmen.

Weitere Informationen

Weltweit über 15'000 Koha-Installationen

In einem Mail an die Entwickler-Liste der Koha-Community schätzt der Betreiber von www.librarytechnology.org, Marshall Breeding, im August 2016 die gesamte weltweit installierte Basis auf über 15'000 Koha-Instanzen.
Siehe: "Koha weltweit"

Internationale Koha-Konferenz 2016 in Thessaloniki

Vom 30. Mai bis zum 4. Juni 2016 fand in Thessaloniki, Griechenland, die kohacon16 statt. Die Konferenz wurde von mehr als 250 Teilnehmern aus aller Welt besucht.

Das vollständige Programm finden Sie unter diesem Link

Die Videos der Vorträge finden Sie unter diesem Link

Wieso Koha Support Schweiz?

Koha Support Schweiz wurde 2011 gegründet, weil es bisher in der Schweiz noch keinen (deutschsprachigen) Support für das mächtige Bibliothekssystem Koha gab.

Was macht Koha Support Schweiz?

Koha Support Schweiz hat zum Ziel, Bibliotheken in der Schweiz beim Einsatz von Koha zu unterstützen. Von Koha Support Schweiz fliessen zudem Beiträge in die Entwicklung von Koha ein. Wir arbeiten an der deutschen Übersetzung mit, haben die Sprachversion Deutsch mit Schweizer Rechtschreibung eingeführt und verschiedene, die schweizerischen Verhältnisse betreffenden Anpassungen und Erweiterungen in Koha eingebracht.